Unterrichtseinheiten

Ponyreiten:

Das Ponyreiten ist für Kinder im Alter von 4 bis 12 Jahren. Nach Terminvereinbarung werden die Kinder 20 Minuten in der Halle, am Platz oder auf den Waldwegen rund um den Hof geführt.

 

Reitkindergarten:

Der Reitkindergarten richtet sich an Kinder im Alter von 3 bis 6/7 Jahren. Er findet wöchentlich in kleinen Gruppen von 3 bis 4 Kindern statt. Eine Unterrichtseinheit umfasst 45 Minuten.  Hier können die Kinder den partnerschaftlichen Umgang mit dem Pferd lernen und werden an das Reiten gewöhnt. Durch spielerische und erlebnisorientierte Bewegung auf dem Pferd soll die Wahrnehmung mit allen ihren Sinnen geschult werden. Zunächst putzen die Kinder das Pferd/Pony zusammen unter unserer Anleitung und erlernen so den richtigen Umgang und die Pflege der Pferde. Wenn das Pferd dann zum Reiten fertig gemacht wurde und Sattel und Trense richtig sitzen geht es los in die Halle, auf den Reitplatz oder in die Natur. In den Sommermonaten bevorzugen wir das Reiten in der Natur, wobei die Kinder auf dem Rücken der Pferde die schöne Landschaft erleben dürfen. Dort reiten und führen die Kinder das Pferd/Pony abwechselnd. So sammeln sie Körper- und Sozialerfahrungen. Außerdem werden Spiele auf und um das Pferd, gymnastische Übungen auf und mit dem Pferd sowie Sitzkorrektur und Wissen rund um das Pferd vermittelt. Wichtig ist hier den Kindern nahe zu bringen, dass das Pferd ein Lebewesen mit all seinen Bedürfnissen ist und das sie lernen das Pferd als Ganzes und nicht nur als Reittier oder Sportgerät zu betrachten.

 

Longenstunden:

Der Longenunterricht richtig sich an alle Reitanfänger, unsichere Reiter oder Wiedereinsteiger ab ca. 6/7 Jahren. Eine Unterrichtseinheit sind 30 Minuten. Im Longenunterricht wird das Pferd auf einem großen Zirkel an der Longe vom Longenführer longiert. Der Reiter kann sich hier ganz auf sich, seinen Sitz und die Bewegung vom Pferd konzentrieren während der Ausbilder das Pferd auf der Linie hält und das Tempo sowie die Gangarten bestimmt und immer die Möglichkeit hat entsprechend einzugreifen. An der Longe werden vor allem Grundlagen zum Sitz des Reiters und dessen Einwirkung vermittelt. Koordination und Gleichgewicht spielen hierbei die Hauptrolle. Desweiteren kann man so die nötige Sicherheit für das Reiten ohne Longe erlangen oder Sitzübungen bzw.  Sitzkorrektur erarbeiten.

 

Einzelunterricht:

Der Einzelunterricht richtig sich an alle fortgeschrittenen Reiter mit Lehr- oder Privatpferden. Eine Einheit dauert 45 Minuten. Während einer Einzelstunde erhalten sie individuellen Reitunterricht, der auf sie und ihren ganz persönlichen Kenntnisstand oder ihre Wünsche abgestimmt ist.

 

Gruppenunterricht:

Am Gruppenreitunterricht können alle Reiter teilnehmen, die in der Lage sind ausbalanciert und locker auf dem Pferd zu sitzen ohne es zu stören, die das Pferd in Schritt Trab und Galopp sicher lenken können und entsprechende Kenntnis über Bahnordnung und Bahnfiguren haben. Eine Gruppe besteht aus ca. 4-5 Reitern. Auf diese Weise ist selbstständiges Reiten gut möglich. Trotzdem kann so auf jeden einzelnen Schüler genau eingegangen und dessen jeweiliger Ausbildungsstand gezielt gefördert werden. Bei 6 -10 Reitern, die in einer Abteilung hinter einander her reiten, kann von individueller Förderung keine Rede sein. Gerne können wir aber in der Stunde auch mal Abteilungsreiten praktizieren oder präzise Aufgaben fürs Turnier in der Abteilung üben. Die Reitstunde dauert 60 Minuten und richtet sich an alle fortgeschrittenen Reiter egal welchen Alters. Die Pferde werden von den Reitschülern vor der Reitstunde selbstständig von der Weide/ aus dem Stall geholt und zum Reiten fertig gemacht. Nach der Reitstunde versorgen die Schüler die Pferde ebenfalls selbstständig.

 

Cavalettistunde:

Die Cavalettistunde ist für alle fortgeschrittenen Reiter, die sicher und ausbalanciert Schritt, Trab und Galopp reiten können. Sie dauert 60 Minuten. Zu Beginn der Stunde wird zunächst ein Stangenparcours aufgebaut durch oder über den dann im Schritt und Trab oder später je nach Ausbildungsstand auch im Galopp, nach Weisung des Ausbilders, geritten wird. Hier werden die Grundlagen für das Springreiten erlernt. Der leichte Sitz, das Anreiten von Hindernissen und das Beherrschen des Pferdes zwischen den Stangen und Sprüngen. Bei den geübten Reitern werden Hindernisse von max. 50 cm überwunden.

Springstunde:

Der Springunterricht, ca. 90 Minuten,  ist für alle fortgeschrittenen Reiter mit Privatpferden, Schulpferden auf Anfrage, die einen sicheren und ausbalncierten Grundsitz haben und auch im leichten Sitz in allen Grundgangarten ihr Pferd reiten und lenken und sicher die Hindernisse der Cavalettistunde anreiten und überwinden können. Nach Absprache kann diese in entsprechende Leistungsgruppen Kl. E bis M/S unterteilt werden. Hier werden dann entsprechend der Leistungsklasse sowie des Ausbildungsstandes von Reiter und Pferd einzelne Sprünge und Sprungfolgen bis zum vollständigen Parcours erarbeitet.

Ausritte:

Geführte Ausritte im Schritt ins Gelände und die wunderschöne Landschaft rund um den Löwenhof stehen allen fortgeschrittenen Schul- und Privatpferdereitern mit sicherem Grundsitz in Schritt, Trab und Galopp zur Auswahl. Für alle sattelfesten fortgeschrittenen Reiter mit mehr Erfahrung, die auch Trab und Galopp im Gelände durch den Wald über Felder und Wiesen sowie an Straßen vorbei reiten möchten, bieten wir Ausritte mit Begleitperson nach Absprache an.

Bitte beachten Sie, dass dieses Angebot aus versicherungstechnischen Gründen nur für fest angemeldete Reitschüler von Moni´s Reitschule oder für Privatreiter gilt.

 

Bodenarbeit:

„Beschränkte sich der Umgang mit dem Pferd in früheren Zeiten fast ausschließlich auf das Reiten und damit auf die Kontrolle des Tieres von oben, ist die Bodenarbeit heute für die meisten Pferdehalter und Reiter eine Selbstverständlichkeit geworden. Mit regelmäßiger Bodenarbeit legt man bei jungen Pferden den Grundstein für die Erziehung und Basisausbildung und bietet Reitpferden, Beistellpferden oder Gnadenbrotpferden eine willkommene Abwechslung. Zudem eignet sich die Bodenarbeit wunderbar um neue Pferde genauer kennenzulernen oder zur Beschäftigung und leichten Gymnastizierung von verletzten Pferden in der Rehabilitationsphase. Der Vertrauensaufbau zwischen Mensch und Pferd gelingt am Boden in der Regel wesentlich einfacher als vom Sattel aus. Außerdem kann bei der Bodenarbeit die Rangordnung bereits geklärt werden, was die spätere Arbeit mit dem Pferd deutlich vereinfacht. Kommt es bereits am Boden zu Problemen, wird sich dieses nachher im Sattel fortsetzen, was zu unangenehmen Situationen führen kann. Sehr beliebt bei der Bodenarbeit sind zirzensische Übungen. Mit Begeisterung bringen viele Pferdebesitzer bzw. Reiter ihren Pferden kleinere Kunststücke wie beispielsweise Knien, Kompliment, Sitzen oder Ablegen bei. Durch die Lektionen auf der Erde wird dominanten Pferden, sehr jungen Hengsten und Wallachen ein spielerischer Weg zur Unterordnung gezeigt. Außerdem können zurückhaltende, unsichere oder ängstliche Pferde durch Übungen wie über eine Plane gehen, durch ein Flatterband laufen oder auf ein Podest steigen an Selbstvertrauen gewinnen.“

 

Freispringen:

„Das Freispringen dient zum einen der Gymnastizierung des Pferdes und trägt bei der Beurteilung vor allem junger Pferde mit Blick auf ihr Potential für den Springsport wesentlich zur Urteilsfindung bei. Beim Freispringen kann das Pferd in seinem natürlichen, nicht durch die Einwirkung eines Reiters beeinflussten, Bewegungs- und Sprungablauf bewertet werden. Außerdem dient das Freispringen dazu, junge Pferde an den Bewegungsablauf des Springens und die Springtechnik zu gewöhnen. Üblicherweise wird dazu eine Sprunggasse aufgebaut. Das bedeutet, dass an der langen Seite einer Reithalle oder eines geschlossenen Reitplatzes die Hindernisse direkt an die Bande anschließend aufgebaut werden. Die Bande begrenzt damit die eine Seite der Sprunggasse. Die andere Seite wird durch ein Absperrband begrenzt, sodass das Pferd nicht seitlich aus der Sprunggasse ausbrechen kann. Die Hindernisse werden in passenden Distanzen in aufsteigender Höhe angeordnet. So können auch junge, technisch noch wenig ausgebildete Pferde ihr Springvermögen zeigen.“

 

Voltigieren:

Beim Voltigieren handelt es sich um eine Sportart, bei der turnerische und akrobatische Übungen auf einem sich an einer Longe im Kreis bewegenden Pferd ausgeführt werden. Wir vermitteln den Kindern und Jugendlichen im Alter von 5 bis 16 Jahren die Grundlagen des Voltigiersports. Verschiedene Übungen können nach entsprechender Aufwärmphase einzeln oder zu mehreren auf dem Pferd geturnt werden.

 

Theorieunterricht: 

Im Theorieunterricht, ca. 30-60 Minuten, wird theoretisches Grundwissen im Umgang mit dem Pferd sowie alles rund um das Pferd und den Reitsport thematisiert und anschaulich vermittelt. Die Unterrichtseinheiten werden selbstverständlich altersgerecht und nach entsprechenden Erfahrungen gestaltet. Mögliche Themen, die in Theorieeinheiten angeboten werden, können u.a. folgende sein: Putzen, Satteln, Trensen, Pferdekrankheiten, Giftpflanzen, Erste Hilfe für Pferd und Reiter, Bahnregeln, Hufschlagfiguren, Unfallverhütung, Fütterung, Hilfengebung, Pferdehaltung, Pferdeverhalten, funktionale Anatomie und Exterieurlehre.

 

 

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